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Über den Aufbau unserer Zähne
und mögliche Erkrankungen

Nützliche Informationen von Ihrem Zahnarzt im Raum Kitzbühel und Kufstein

Generell gilt: Vorsorgen ist besser als nachsorgen! Ein Kontrolltermin jährlich und die tägliche Pflege von Zähnen und Zahnfleisch minimieren das Risiko von Karies und weiteren unliebsamen Zahnproblemen erheblich.

Aus diesen Teilen bestehen unsere Zähne

Ein Zahn besteht aus vier Teilen. Jeder Teil kann uns gesundheitliche Probleme bereiten, es sei denn, man beugt mit zahngesunder Ernährung, regelmäßigen Kontrollterminen und der richtigen Pflege vor.

  • Die Zahnkrone wird vom Zahnschmelz überzogen, der härtesten Substanz in unserem Körper überhaupt. Doch auch diesem harten Material kann es an den Kragen gehen, etwa durch aggressive Säuren aus der Nahrung oder durch jahrelang falsche Putztechnik.

  • Der Zahnhals bildet den Übergang der Zahnkrone zur Zahnwurzel. Freiliegende Zahnhälse lassen uns etwa sehr empfindlich auf Heiß und Kalt reagieren. Ursachen für den Rückgang des Zahnfleisches können Parodontitis oder Karies sein. Schutz bietet das Auftragen eines kräftigenden Fluorid-Lacks.

  • Die Zahnwurzel ist der nicht sichtbare Teil des Zahnes, der vom Zahnfleisch bedeckt wird. Meistens ist Karies die Schuld, wenn eine Wurzelbehandlung nötig wird. Die Bakterien haben sich einen Weg ins Zahninnere geschaffen und sind bis zu den Kanälchen der Zahnwurzel vorgedrungen.

  • Das Zahninnere besteht aus dem Zahnbein und dem Zahnmark. Das Zahnbein oder auch Dentin umschließt das Zahnmark. Hat Karies einmal das Zahnbein erreicht, wird’s richtig schmerzhaft: Die Nervenzellfortsätze der Dentinkanälchen schlagen Alarm und machen den Gang zu Ihrem Zahnarzt unausweichlich.

Erkrankungen an Zähnen, Zahnfleisch und in der Mundhöhle

Karies stellt die wohl häufigste Form der Zahnerkrankung dar. Rund 95 Prozent aller Europäer sind davon betroffen! Karies wird auch als „Zahnfäule“ bezeichnet und bedeutet, dass Bakterien den Zahnschmelz angreifen und ihn zersetzen. Schlechtes oder gar kein Zähneputzen fördert die Entstehung von Zahnbelag („Plaque“). Am Zahn werden zunächst weiße Flecken sichtbar (Entmineralisierung); später bricht die Deckplatte ein und es entsteht ein „dunkles Loch“. Wird Karies nicht behandelt, befällt sie den ganzen Zahn - bis hin zum Nerv.

 

Chronische Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnhalteapparates, die eine Schädigung des Kieferknochens und eine Lockerung der Zähne zur Folge haben kann. Ursache für Parodontitis sind zum einen bakterielle Zahnbeläge („Biofilme“) auf dem Zahn. Zum anderen kann eine erbliche Veranlagung eine Rolle spielen, die durch Faktoren wie Stress, Rauchen oder Diabetes verstärkt wird. Sie erkennen Parodontitis am dunkelroten und geschwollenen Zahnfleisch, das oft mit Zahnfleischbluten einhergeht. Bei rechtzeitigem Entfernen der Plaque kann ihr Zahnarzt die Entzündung stoppen und ein Ausweiten auf andere Zähne verhindern.

 

Schleimhautveränderungen wie Aphten, Lippenherpes und Mundgeruch sind sehr unangenehme Begleiter. Bei allen Schleimhautveränderungen, die innerhalb von ein bis zwei Wochen nicht von selbst abklingen, sollten Sie unbedingt zu Ihrem Zahnarzt kommen.